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So, gestern hatten wir beschlossen heute nach Flam zu fahren um dort eine Tour mit der Flamsbana zu machen. Gesagt
getan starteten wir Richtung Kinsarvik zur Fähre. Wir setzten über nach Kvanndal. Auf der Überfahrt konnten wir unser
Ferienhaus von 2007 gut sehen. Weiter ging die Reise über Voss und durch laaaange Tunnel nach Flam. Ein Zug stand gerade
an der unteren Haltestelle zur Abfahrt bereit, also schnell die Fahrkarten gekauft. Doch der Fahrpreis schockierte
ersmal ein wenig. Aber wenn man nun schon einmal hier ist dann überwindet man sich irgendwann :-) Also nicht drüber
nachgedacht und los ging der Spass.
Die Fahrt ging los auf 0 Meter im Frühling und man lächelte über unseren Schlitten im Handgepäck. An den steilen Abhängen
entlang und durch einige Tunnel fuhren wir bergauf. Rechts war der Rjoandefossen zu sehen.
Die Bahn ist übrigends die steilste Normalspurbahn ohne Zahnradunterstützung der Welt. Auf dem steilsten Stück beträgt die
Steigung 1 Meter auf 18 Meter.
Im oberen Drittel macht die Bahn Halt zum Fotoshooting am Kjosfossen und die Serpentinen des Ralarvegen, der zum Bau der
Bergenbahn angelegt wurde, sind gut zu sehen. Nach etwa einer Stunde Reisezeit kamen wir auf 866 Meter über
Null in Myrdal an.
Hier war noch tiefster Winter und eine große Kehrmaschine befreite die Bahnsteige vom Streugut. Wir wanderten ein
Stück entlang des Ralarvegen und bahnten uns eine kleine Piste für den Schlitten. Die Schneewände waren noch ganz
schön hoch und der Blick über das Flamtal und die Eisenbahn die in der Felswand fährt war sehr schön.
Die Fahrt nach unten war fast noch schöner wie bergauf. Man konnte das Flamtal besser bewundern. Eine Reisegruppe
Amerikaner die auf der Talfahrt dabei waren, waren besonders begeistert von unserem Kleinen mit dem Schlitten.
Beim Aussteigen grüßten sie alle anerkennend und sagten "Cool Slide". Anscheinend kannten die so ein Holzding aus der
Heimat noch nicht.
An der Talstation gingen wir noch etwas bummeln an den Kreuzfahrtanleger und auf einen Spielplatz. (Den ersten
den wir im Urlaub entdeckt hatten :-). Die längere Rückfahrt mit dem Auto nutzte Simon zum Schlafen so hatte er am Abend
noch allerlei Energie für Blödsinn. Ein schöner langer Tag ging, nachdem dann doch Ruhe eingekehrt war, zu Ende.
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